🌌 Zwischen Licht und Bedeutung – Wie ich meine literarischen Träume visualisiere

Manchmal taucht beim Schreiben ein Bild in meinem Kopf auf, lange bevor ich weiß, worum es in der Geschichte gehen wird. Ein Raum mit Wasser an der Decke. Ein verlassener Jahrmarkt im Schnee. Eine Frau, die ihren Schatten in den Händen trägt.

Früher habe ich versucht, solche Bilder zu skizzieren. Heute nutze ich digitale Werkzeuge – auch KI – nicht, um „Illustrationen“ zu schaffen, sondern um eine Stimmung festzuhalten.

Ein gutes literarisches Bild funktioniert wie ein gutes Symbol: Es erklärt nicht, es verstärkt. Licht kann zu Erinnerung werden, Nebel zu Angst, eine Farbe zu Verlust.

Das Visualisieren verändert auch mein Schreiben. Wenn ich ein Bild habe, das die Atmosphäre eines Textes trägt, kann ich mich beim Schreiben daran orientieren. Es ist wie ein Kompass in einer Landschaft, die sich ständig verändert.