Beide Romane, Sanctuary: Chroniken einer toten Welt und
verweigern einfache Dramaturgie. Sie erzählen in Fragmenten. Beobachtungen. Chroniken. Erinnerungsfetzen.
Das ist kein Stilmittel. Es ist Konsequenz.
Eine zerbrochene Welt lässt sich nicht linear erzählen. Jede klare Ordnung wäre eine Lüge. Stattdessen entstehen Texte, die sich anfühlen wie Fundstücke – unvollständig, widersprüchlich, ehrlich.
Als Leser*in wird man nicht geführt, sondern ausgesetzt. Man muss selbst verbinden, selbst entscheiden, selbst erinnern.
Das ist anstrengend. Und genau deshalb wirkungsvoll.
