Wenn Landschaft zur Erinnerung wird – Der Schwarzwald als innerer Raum
Es gibt Orte, die sind mehr als Geografie. Sie tragen Schichten aus Zeit, Angst, Schutz und Verlust. Wälder gehören zu diesen Orten. Sie sind Archiv und Zuflucht zugleich.
Warum „Necronomadica: Notizen aus einer sterbenden Welt“ für mich ein schmerzhaft notwendiges Buch wurde
Es gibt Geschichten, die nicht aus einer Idee entstehen, sondern aus einem Druck.
Ein innerer Druck, der wächst, bis man keine andere Wahl mehr hat, als die Worte herauszulassen.
Necronomadica: Notizen aus einer sterbenden Welt ist für mich genau so ein Buch.
Die letzte Geometrie: Warum ich diesen Roman schreiben musste
Es gibt Geschichten, die man lange mit sich herumträgt, ohne zu wissen, dass sie eines Tages Worte verlangen werden. Die letzte Geometrie: Chronik eines Abschieds ist für mich genau eine solche Geschichte. Sie entstand nicht aus einem Konzept, nicht aus dem Wunsch, ein dystopisches Setting zu erschaffen – sondern aus einem Gefühl, das mich über Jahre begleitet hat: dem Gefühl, dass wir uns als Gesellschaft in Linien bewegen, die sich irgendwann schneiden müssen.
🪞 Vielleicht war es nur ein Traum – oder die Wahrheit unter der Oberfläche
Ich habe Geschichten geschrieben, von denen ich erst Jahre später verstand, dass sie real waren. Nicht faktisch – aber emotional.Erinnerungen, die nie passiert sind. Und doch in mir wohnen. Fiktion ist keine Lüge. Sie ist eine andere Form von Wahrheit.Sie zeigt...
🌌 Zwischen Licht und Bedeutung – Wie ich meine literarischen Träume visualisiere
Manchmal taucht beim Schreiben ein Bild in meinem Kopf auf, lange bevor ich weiß, worum es in der Geschichte gehen wird. Ein Raum mit Wasser an der Decke. Ein verlassener Jahrmarkt im Schnee. Eine Frau, die ihren Schatten in den Händen trägt. Früher habe ich...
Ich schreibe, also bin ich – Über das Schreiben aus der Tiefe
Ich habe nie gelernt, streng nach Plan zu schreiben. Ich beginne nicht mit Kapiteln, sondern mit Fragmenten: einem Geruch, einem Schatten auf einer Wand, einer Stimme, die etwas sagt, das keinen Sinn ergibt – noch nicht. Für mich ist Schreiben wie Tauchen in...
🌫️ Worte wie Nebel – Sprachbilder, die bleiben
Es gibt Sätze, die liest man und sie zerfallen sofort zu Staub. Und es gibt Sätze, die setzen sich in uns fest – ohne Grund, ohne Erlaubnis. Sie ziehen in uns ein wie Nebel, der durch ein offenes Fenster kommt, und bleiben, auch wenn der Text längst vorbei ist. Ich...
📖 Wenn du 1984 mochtest… 7 literarische Dystopien, die unter die Haut gehen
Dystopien sind keine Orakel. Sie sind keine reinen Zukunftsvisionen – sie sind Spiegel, die wir in eine bestimmte Richtung neigen, bis sie die Risse im Hier und Jetzt scharf zurückwerfen. Was wir darin sehen, ist selten angenehm. Aber vielleicht ist genau das ihr...
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